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Der in München geborene Countertenor Andreas Pehl studierte bis 2006 Gesang an der
Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Marek Rzepka sowie bei Marita Posselt (Leipzig) und Andreas Scholl (Basel) und
legte dabei einen Schwerpunkt seiner Ausbildung auf die historische Aufführungspraxis. Durch Meisterkurse bei Kurt Widmer, Jeffrey Gall,
Marius van Altena, Martin Petzold, Ann Monoyios und Peter Kooij erhielt er weitere künstlerische Impulse.
Engagements führten ihn an Orte in ganz Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Spanien, Belgien und in die Niederlande.
Er arbeitet mit dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Lautten-Compagney Berlin sowie dem Thomanerchor, der
Berliner Singakademie und dem Orpheus-Chor und ist als Solist Gast bei namhaften Festivals wie den Händelfestspielen in Halle, dem Bachfest
Leipzig, der Bachwoche Ansbach und den Europäischen Festwochen in Passau.
Rundfunkmitschnitte sowie eine CD mit Solokantaten von Georg Friedrich Händel und Johann Adolph Hasse, die in der Fachpresse mit großer
Begeisterung aufgenommen wurde, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Oratorienbereich und hier besonders in der Musik Johann Sebastian Bachs und Georg Friedrich Händels,
zudem beschäftigt er sich intensiv mit dem Opernwerk der Komponisten des Spätbarock und der Frühklassik.
Auf der Opernbühne war er bisher zu erleben in André Campras L’Europe galante in Leipzig, in Händels Imeneo am Community Theatre
in Dubai sowie in Monteverdis L'Orfeo in Bad Hersfeld und München.
Kammermusikalisch verbindet Andreas Pehl eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Münchner Cembalisten Robert Schröter. Als
ensemble raccanto haben sie sich durch ihre rege Konzerttätigkeit einen Namen gemacht.
Seit 2010 ist er mit dem außergewöhnlichen Projekt Die schöne Müllerin von Franz Schubert zusammen mit der Harfenistin Anette Hornsteiner zu erleben.
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