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SZ, 02.01.2017 - Silvesterkonzert

Musikalisch geht's subtiler zur Sache... in den Altkantaten, in denen Pehl mit wunderbar vollem, warmen Klang und herrlich differenzierter Gestaltungskraft bezaubern kann.

Allgäuer Zeitung 04.08.2016 - Burney

Pehl zeigte viel Sinn für stimmliche Dramatik, gekleidet in ein meist sehr empfindsames, geschliffen-beseeltes und wandlungsfähiges Affettuoso, das mit geschmeidigen Registerwechseln keinerlei Probleme hatte.

Südkurier 12.07.2016 - Händel: Saul (David)

Hervorragend waren die Solisten - Ein Genuss war es, dem Altus Andreas Pehl zuzuhören.

SZ 13.07.2015 - Bachkantaten

Mit blitzenden Koloraturen und in der Höhe trompetenhaft aufstrahlender Stimme meisterte er seinen Part. Die Kantate "O Ewigkeit, du Donnerwort" beginnt mit einem . Dialog zwischen den allegorischen Figuren der "Furcht" und der "Hoffnung", und Pehl gestaltete die "Furcht" eindringlich und überzeugend.

Südkurier 10.04.15 - Selle und Schütz

Als Andreas Pehl das kleine Konzert "Was hast Du verwirket" von Heinrich Schütz interpretiert, entwickelt er mit hypnotisierender Strahlkraft in der Hööhe ein Stimmvolumen, das mühelos die Kirche füllt.

Schwäbische, 02.03.2015 - Burney

Der Countertenor ist ein Stimmphänomen: beeindruckender Tonumfang, seltenst gehörte Höhen, ein Volumen, das leicht ein Kirchenschiff füllt. Mozart, Händel, Gluck, Hasse, es gibt zurecht viel Beifall.

SZ, 02.01.2014 - Silvesterkonzert

Pehl sang mit angenehmem Altus, sauberer Intonation und vorbildlicher Atemführung. Hervorgehoben sei sein an- und abschwellender Ton zu Beginn der Arie "AltoGiove".

SWP, 08.04.2014 - J. S. Bach: Johannespassion

Ein sonnendurchfluteter Frühlingsabend, eine kräftig erblühende Natur; und die ganze Stadt ist noch aufgeheizt vom Menschenmassentreiben am verkaufsoffenen Sonntag. Da muss sich der Zuhörer der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach zunächst runterbremsen in die Besinnlichkeit. Doch die Leidensgeschichte Jesu ergreift einen bald. Und nach der Alt-Arie "Es ist vollbracht" steht die Zeit tatsächlich still. "Die Trauernacht lässt nun die letzte Stunde zählen", hat Countertenor Andreas Pehl gesungen, archaisch begleitet von Laute und Cello. "Es ist vollbracht", heißt es am Ende noch einmal, wie entrückt. Und dann hat die ganze irdische Welt einmal Generalpause. Wirkliche Stille. Dirigent Friedemann Johannes Wieland wartete lange, ehe er den Einsatz gab für die Bass-Arie "Mein teurer Heiland". Das war, auch in der Aufführung des Ulmer Oratorienchors, einer der stärksten Momente der Johannes-Passion.

Nordlys Tromsø, 09.12.2013 - J. S. Bach: Weihnachtsoratorium

Andreas Pehl hat eine Altstimme, wie man sie wirklich selten erlebt. Ich hätte ihn gerne schon oft in Tromsø bei einem Konzert gehört. Jetzt war die Gelegenheit, und ich bin darüber einfach glücklich.

Thüringer Allgemeine, 02.07.2013 - G. F. Händel: Messias

Andreas Pehl, der den Altus-Part übernommen hatte, gestaltete mit schlanker, sanft leuchtender Stimme wunderbare lyrische Momente.

Süddeutsche Zeitung 02.01.2013 - Silvesterkonzert Benediktbeuern

Andreas Pehl sang... mit angenehmem Altus, makellos intoniert und differenziert gestaltet.

Schaffhauser Nachrichten 12.02.2013 - G. F. Händel: Imeneo (Tirinto)

An ihr zerren mit nicht minder schönen Stimmen Tenor Tobias Hunger... und der Countertenor Andreas Pehl, der ihren Geliebten Tirinto spielt...
Mit leichtem, geschmeidigem Altus verzehrt sich Andreas Pehl mit Blick über das weite Meer... nach der Geraubten.
Andreas Pehl zwingt den Schönling so manches Mal jubilierend in die Knie.
Eines der schönsten Liebesduette: Per le porte del tormento. Besonders berührend die Momente, wenn das Orchester schweigt und nur noch die Singstimmen weiterführen. Das hat Suchtpotenzial. Ein unerwartet grandioser Opernabend.

Tibia Heft IV 2008 - Il Sassone (CD-Besprechung)

Hinreißende "Pocketoperas", Westentaschenopern, bietet diese CD. Das ensemble raccanto bezaubert in diesen Miniaturkunststücken durch enorme Musikalität, Abwechslungsreichtum und eine große emotionale Spannweite. Andreas Pehl bewältigt die verschiedenen Gestaltungsaufgaben ausdrucksvoll und mit edler Counterstimme.

Münchner Merkur 05.05.2009 - G. F. Händel: Messias

Ein fabelhaft barock exaltierter Altus.

Mainecho 08.04.2009 - G. F. Händel: Johannespassion

Die glockenhelle, reine und zugleich volle Altus-Stimme von Andreas Pehl ließ aufhorchen. Pehl stellte mit ausgedehnten Koloraturen das Taktieren und letztendliche Nachgeben des Pilatus plastisch dar.

Teckbote 26.09.08 - J. S. Bach: Vergnügte Ruh und A. Vivaldi: Nisi Dominus

Die Kantate „Vergnügte Ruh“ meisterte Andreas Pehl mit seiner beweglich-schlanken Altstimme, der es nicht an den nötigen klangfarbigen Valeurs mangelte, mit Bravour....
(zu Vivaldi): Wieder war es Pehl, der mit seiner überaus reichen, stets geschmackvoll eingesetzten Gesangskultur die Musik zum Strahlen brachte. Andreas Scholl hat sich einmal dahin gehend geäußert, Musizieren sei zur Zeit des Barocks eine „Predigt mit den Mitteln der Musik" gewesen. Diese Einschätzung wurde in der hervorragenden, äußerst lebendigen Interpretation von Andreas Pehl auf eindrückliche Weise erlebbar.

Landsberger Tagblatt 12.08.08 - G. F. Händel: Joshua

Andreas Pehl sang diesen Part mit klangvoller Opulenz und überzeugte auch in seiner charakterlichen Darstellung. Das Duett mit der Sopranistin Julia Chalfin als Achsah... wurde zu einer geradezu romantisch angehauchten Liebesszene, die einen gefühlvollen Kontrast zum schrecklichen Kriegsgeschehen bildete.

www.musicweb-international.com - Soloabend Bachfest

A thrilling performance by the Ensemble Raccanto in the Old Town Hall
First of all, the Old Town Hall is a place to cherish. But when a concert is played there too, as it was on that late Thursday night there is really nothing more that one could wish for
The countertenor’s voice proved to be in excellent shape, but his musical intelligence really swept everybody away, demonstrating flair, refinement and eloquence in his singing.  Arrestingly crisp playing, with sensitive phrasing balanced dynamics, and imaginative instrumental colouring further emphasized the virtues of both the Raccanto and the small hall.

LVZ 21./22.06.2008 - Soloabend Bachfest

Schlichte Leidenschaft: Lauschen und Genießen heißt es im Alten Rathaus – obwohl es für die Musiker ziemlich anstrengend ist, dem Publikum am späten Abend noch die Klänge der großen Barockmeister zu präsentieren. Noch anstrengender ist das unter dem Druck des trockenen, hitzigen und stickigen Luftgemischs, das sich in den Atemwegen von Countertenor Andreas Pehl verteilt. Doch der lässt sich von nichts beeindrucken. Auch nicht vom EM-Gegröle, das durch die morschen Fenster dringt. Ohne eine Miene zu verziehen, tönt es aus ihm heraus: ein runder, klarer, wohltuend warmer Klang. Eindrucksvoll meistert er den barocken Stil in seiner Schlichtheit und Schlankheit.

Kreutzer 19.03.2008 - J. S. Bach: Matthäuspassion

David Timm und der Leipziger Universitätschor begeistern mit der »Matthäus-Passion«. Das Duett »So ist mein Jesus nun gefangen« wurde in seiner Innigkeit im Kontrast zu den kraftvollen Einwürfen des Chores »Laßt ihn, haltet, bindet nicht!« zu einem der stärksten Momente. Die Alt-Arien gestaltete Pehl anrührend mit großer Wärme und Anteilnahme.

SZ 18.03.08 - G. B. Pergolesi: Stabat Mater

Bewegend und versiert: der makellose Contratenor Andreas Pehl.

concerto Heft 221 VIII/IX 2008 - Il Sassone (CD-Besprechung)

Andreas Pehl und Robert Schröter (Cembalo) haben sich für drei Hasse-Kantaten entschieden. Das Ergebnis ist sehr schön, denn die Musiker gehen mit ebensoviel Sachverstand wie musikalisch-poetischer Finesse zu Werk, sie füllen die kleinen Liebesdramen von innen heraus und vermitteln im besten Sinn ihre Liebe und Begeisterung für die Musik des einst so gefeierten Gesangskomponisten. So ist es schon erstaunlich, dass in der Kantate von der unglücklichen Taube ein Cembalo es schafft, in der Begleitung der Singstimme ein ganzes Orchester zu ersetzen. Die Arie „Io non già“ ist von ihrem weit gespannten Charakter her eine Opernarie par excellence, in der man mindestens Streicher und Holzbläser erwarten würde. Doch der geschmackvolle Gesang Andreas Pehls, sein gutes Italienisch und die klug austarierte Phrasierung schaffen mit dem einfühlsamen, ja direkt warmen Cembalospiel eine eigene stimmige Welt. Die weit schwingenden, kantablen Phrasen verströmen eine geradezu balsamische Italianità des Klangs, eine Lust am Gesang.

MM 20.12.07 - Il Sassone (CD-Besprechung)

Andreas Pehl brilliert mit klarer Artikulation und der Reinheit seiner Stimme – ein musikalischer Leckerbissen für Liebhaber des spätbarocken Stils.

SZ 18.12.07 - J. S. Bach: Weihnachtsoratorium

Eine ganz besondere Entdeckung an diesem Abend war der Contratenor Andreas Pehl in den Altpartien. Sehr kraftvoll vor allem auch in der Höhe, zugleich aber auch stets flexibel im Klang und mit großem Einfühlungsvermögen gestaltete er bereits das Accompagnato „Nun will mein liebster Bräutigam“. Unglaublich schön geriet dann die Arie „Schlafe, mein Liebster“, wobei die lange ausgehaltenen Töne einen sorgsamen Spannungsbogen formten.

Fuldaer Zeitung 27.08.07 - C. Monteverdi: L'Orfeo

Eine Spitzenleistung: das Hirtenduo Andreas Pehl und Andreas Petzold.

PNP 19.06.07 - J. B. Lully/ J.-P. Rameau: Grands Motets

Ausnehmend gut besetzt waren die Soloparts: Altus Andreas Pehl mit durchscheinend schöner Klarheit.

Opera Gazet 17.06.07 - G. P. Telemann: Germanicus

Zwei verschiedene Rollen waren dem Altus Andreas Pehl anvertraut: Florus, ein römischer Hofmann und Lucius, ein römischer Prinz. Neben seinem wunderschönen Timbre glänzte er mit hervorragender Bühnenpräsenz auch im Zusammenspiel mit den Texten des Erzählers.

LVZ 13.06.07 - G. P. Telemann: Germanicus

Obwohl man manchen Sängern wie dem wunderbar theatralisch sich spreizenden Andreas Pehl, der gleich zwei Rollen hat, die Sehnsucht nach einer wirklichen Inszenierung förmlich ansehen kann. Neben Pehl überzeugen Elisabeth Scholl und Andreas Scheibner.

Märkische Allgemeine 07.11.06 - G. F. Händel: Saul

Die Solisten waren erstklassig ausgesucht: Andreas Pehl verlieh David stimmliches Profil.